Der Mythos Route 66 - M117 (22 Tage / 21 Nächte)
- ab/bis: Chicago / Santa Monica
- Fahrdistanz: 2651 Meilen / 4320 KM
- Preis p.P. im DZ ab EUR: 2.210,-
Chicago - St. Louis - Springfield - Tulsa - Oklahoma City - Amarillo - Tucumcari - Santa Fe - Albuquerque - Gallup - Holbrook - Flagstaff - Grand Canyon NP - Kingman - Barstow - Santa Monica
Termine:
- tgl. 01.04. - 31.10.2021
Reiseplan:
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1.Tag Ankunft Chicago
Willkommen in der “Windy City”! Der Ausgangspunkt der Route 66, die in Chicago ihren Anfang nimmt, hat sich im Laufe der Zeit ein paar Mal verlagert. Momentan ist es die Ecke Adams Street und Michigan Avenue. Bevor Sie jedoch dorthin fahren, entdecken Sie erst einmal die großartige Sehenswürdigkeiten, die Chicago zu bieten hat! Früher war die Stadt bekannter als die Heimat von Gangster Al Capone und nicht so sehr für ihre vielfältige Kultur, heute dagegen bietet die "Windy City" Vergnügen ohne Ende. Übrigens bezieht sich der Begriff "Windy City" nicht auf das Wetter, obwohl die am riesigen Lake Michigan gelegene Stadt viel Wind hat, sondern auf ihre Politiker, denen viel Unehrlichkeit nachgesagt wird und die sich gern nach dem Wind drehen. Am Tag bildet Chicagos hoch aufragende Wolkenkratzerarchitektur mit Nordamerikas höchstem Gebäude, dem Willis Tower, die perfekte Kulisse für diese kosmopolitische Stadt. Nachts verwandelt sich die ganze Stadt in ein Unterhaltungsparadies mit hervorragenden Theatern, exzellenten Restaurants, vielen Jazz Clubs und Bars. Sie werden sich wünschen, länger bleiben zu können, um all das zu erleben, was Chicago zu bieten hat - vom Shopping auf der "Magnificent Mile" bis zum Besuch in den namhaften Museen wie dem Art Institute, dem Museum of Science and Industry und dem Field Museum of Natural History.
Übernachtung: Holiday Inn Chicago Mart Plaza
2.Tag Chicago
Tag zur freien Verfügung.
Übernachtung: Holiday Inn Chicago Mart Plaza
3.Tag Chicago
Tag zur freien Verfügung.
Übernachtung: Holiday Inn Chicago Mart Plaza
4.Tag Chicago - St. Louis ca. 480km
Sie verlassen Chicago in südlicher Richtung nach McLean, das berühmt ist für seinen Dixie Truck Stop, der kurz nach der Einweihung der Route 66 im Jahr 1926 eröffnet wurde, und seither erst an einem einzigen Tag geschlossen war. Weiter geht es durch das Bergbaugebiet von Illinois entlang des Pontiac Trail. An manchen Stellen kann man noch die "old road" sehen, kleine Stücke des ursprünglichen Belags der Straße neben der neuen Strecke. Versäumen Sie nicht, sich die "Our Lady of the Highway Statue" anzusehen oder Litchfield und das Paris Stop Café. Besuchen Sie auch die Meramec Caverns, die älteste Touristenattraktion an der berühmten Straße. Hier werden seit 1933 Reisende auf der Route 66 willkommen geheißen, hinab zu steigen und im Untergrund einen faszinierenden Blick auf die Geschichte und Geologie der Gegend zu werfen. Folgen Sie dem Riverfront Trail, einem Wander- und Radweg, von der Old Chain of Rocks Bridge bis zum Gateway Arch, St. Louis´ neues Monument für den großen amerikanischen Westen. Planwagenfahrer ebneten im 19. Jahrhundert den Weg für die Route 66 auf ihren staubigen Pfaden von St. Louis aus nach Westen. Heute steht das Arch am Beginn der I-44, die die modernen Reisenden nach Westen bringt. Besuchen Sie im Arch das faszinierende Museum of Westward Expansion um die robusten Planwagen zu bestaunen, und im Stillen ein Dankeschön zu sagen für die Erfindung von Stoßdämpfern und Asphalt. Ein anderer Anziehungspunkt in St. Louis am Rande der I-44/Route 66 ist die Route 66 Brewery, eine Erlebnisbrauerei an der St. Louis Union Station.
Übernachtung: Crowne Plaza Downtown St. Louis
5.Tag St. Louis - Springfield ca. 344km
Hinter St. Louis verläuft die Route 66 in südlicher und westlicher Richtung durch die schönen Ozark Mountains immer entlang der I-44 bis nach Springfield im Südwesten Missouri's. Unterwegs weisen immer wieder braune und weiße Straßenschilder auf Sehenswürdigkeiten hin, die die ganze Skala zwischen "historisch bedeutsam" und "einfach nur kitschig" abdecken. Walnussanbau, Weinbaugebiete, Rinderweiden und eine unendliche Landschaft lassen Sie den Mythos der amerikanischen "Roadside" erleben. Mitten zwischen den erhabenen Bergen, üppigen Wäldern, tiefblauen Seen und den reißenden Strömen der Ozarks liegt die drittgrößte Stadt Missouri's.
Übernachtung: Best Western Route 66 Rail Haven
6.Tag Springfield
Erkunden Sie die brühmten Ozark Berge und verpassen Sie keinen Besuch in Branson, wo die Country Musik zu Hause ist. Branson ist außerdem bekannt für Amerikas bestes Theater und ist ein wahres Mekka für eingefleischte Musikfans.
Übernachtung: Best Western Route 66 Rail Haven
7.Tag Springfield - Tulsa ca. 304km
Fahren Sie durch die berühmten Städtchen Lebanon und Conway und schauen Sie sich das wunderbare Courthouse in Carthage an, bevor Sie in die letzte größere Stadt von Missouri kommen, Joplin. Bleiben Sie dann auf der alten Route 66, die nun ab der Grenze vierzehn Meilen lang durch den Sunflower State Kansas führt. Hier in Baxter Springs befindet sich heute ein Restaurant an der Stelle, wo früher eine Bank stand, die einmal von keinem Geringeren als Jesse James ausgeraubt worden war. Dann geht es vierzehn Meilen durch den Sunshine State Kansas, bis Sie nach Miami, Oklahoma kommen mit seinem herrlichen Art Deco Coleman Theatre, in dem Will Rogers regelmäßig auftrat. Bummeln Sie am Abend durch die Cherry Street im historischen Geschäftsviertel im Herzen von Tulsa.
Übernachtung: Wyndham Tulsa
8.Tag Tulsa
Fahren Sie nach Tahlequah, das Ende des “Trail of Tears” für die östlichen Cherokees-Indianer und seit 1841 deren Hauptstadt. Besuchen Sie das Cherokee Heritage Center und entdecken Sie dabei deren Welt. In der Nähe des Cherokee Heritage Centers ist das “Murrell” Haus, eine ehemalige Plantage.
Übernachtung: Wyndham Tulsa
9.Tag Tulsa - Oklahoma City ca. 176km
Entlang der Strecke sehen Sie die "Mom-and-Pop roadside diners", altmodische Raststätten und Autohöfe. Arcadia ist bekannt wegen seines berühmten "Round Barn", erbaut 1898 und im alten Glanz restauriert. Im Erdgeschoss befindet sich ein kleiner Laden mit einer Route 66-Ausstellung. In Chandler gibt es viele geheimnisvolle Zeichen an den Häuserwänden zu bestaunen, außerdem eine alte Phillips 66 Backstein-Tankstelle und viele Gebäude in Downtown, die im National Historic Register verzeichnet sind. Stroud ist die Heimat des Rock Café, eine berühmte Sehenswürdigkeit der Route 66, die 1939 eröffnet wurde. Bummeln Sie durch Cowtown, wo Sie jede Menge Läden finden, von guten, alten "General Stores" und Eisenwaren bis zu Western-Andenken und Schmuck. Das National Cowboy and Western Heritage Museum zeigt den wilden Charakter und den romantischen Geist des alten Westens. Es besitzt eine hervorragende Sammlung klassischer und zeitgenössischer Kunst aus dem Westen, sowie tausende weiterer Kunstgegenstände und Objekte. Erkunden Sie eine original Western-Stadt, interaktive Ausstellungen, die American Cowboy Gallery, die American Rodeo Gallery, die Native American Gallery und die Western Entertainers Gallery.
Übernachtung: Best Western PLUS Saddleback Inn
10.Tag Oklahoma City - Amarillo ca. 432km
Genießen Sie im historischen Stockyards City ein Cowboy-Frühstück im Cattleman’s Café! Das Cattlemen's wurde 1910 eröffnet und ist das älteste Restaurant in Oklahoma. Fahren Sie dann weiter nach Westen durch El Reno und überqueren Sie die eine Meile lange Brücke bei Bridgeport. In Clinton, dem Herz und der Seele des Route 66 Country, können Sie das Route 66 Museum besuchen. Die Weiterfahrt bringt uns in den "Pfannenstil von Texas". Über die Ölstadt Shammrock geht es nach Amarillo, wo Sie "Step into the Real Texas®" können. Canyons und Cowboys, Riesen-Steaks und riesige Weiten, alles, wofür Texas berühmt ist, finden Sie hier. Amarillo ist die größte Stadt in Texas an der Route 66. Heutzutage ist ein Stück des alten Highways entlang der Sixth Ave zwischen Georgia und Western Street zu einer Einkaufsmeile mit alten Läden, Cafes und Restaurants umgewandelt worden.
Übernachtung: The Big Texan Hotel
11.Tag Amarillo - Tucumcari ca. 272km
Die Cadillac Ranch, eine der merkwürdigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, besitzt zehn Cadillacs, die aus dem Staub des Sraßenrandes ragen. Anschließend geht es nach Süden zum Panhandle Plains Museum mit seiner außerordentlichen indianischen Sammlung und weiter in den prächtigen Palo Duro Canyon, der einst den Comanche als Versteck diente. Wie wäre es mit der Geisterstadt Glen Rio, wo Sie mit einem Fuß in New Mexico, und mit dem anderen in Texas stehen können? New Mexico war für die ersten Reisenden auf der Route 66 ein exotisches und fast unbekanntes Erlebnis. Die Landschaft änderte sich dramatisch mit jeder Meile: von den flachen Ausläufern der östlichen llano zu den schroffen roten Felsen von Gallup. Fahren Sie weiter nach Tucumcari.
Übernachtung: Blue Swallow Motel
12.Tag Tucumcari - Santa Fe ca. 320km
1926 wurde die Route 66 ins östliche New Mexico weitergebaut und folgte dabei den Gleisen der Southern Pacific Railroad. Westlich von Santa Rosa verließ sie die Gleise, wandte sich nach Norden und wurde zu einer etwas historischeren Straße, indem sie sich mit dem Santa Fe Trail und El Camino Real verband. Hinter Santa Rosa verläuft die Strecke durch das Pecos River Valley - eine Route, die die Indianerstämme jahrzehntelang benutzen, um die Pueblogebiete am Rio Grande zu erreichen. Südlich von Las Vegas, New Mexico, geht es dann entlang des Santa Fe Trail bis in die Hauptstadt. Wie nur ganz wenige Städte ist das heutige Santa Fe ein lebendiges Abbild seiner Vergangenheit. Um hier in die Geschichte der Stadt einzutauchen braucht man nur die malerischen Straßen dieser 400 Jahre alten Stadt entlang zu bummeln. Die Kultur der amerikanischen Ureinwohner dieser Gegend geht Tausende von Jahren zurück und ist immer noch sichtbar im Stadtbild und den Traditionen Santa Fe's, wie auch das spanische Erbe der Stadt in den Gebräuchen weiterlebt.
Übernachtung: Santa Fe Sage Inn
13.Tag Santa Fe - Albuquerque ca. 112km
Ab Santa Fe folgte die Original Straße dem El Camino Real nach Süden über La Bajada, durch verschiedene Pueblo Gemeinden am Rio Grande bis nach Albuquerque. Sie kam von Norden her in New Mexico's größte Stadt und überquerte den Rio Grande auf der Barrelas Bridge. Die Stadt begann entlang der 4th Street in Nord-Süd-Richtung zu wachsen, als immer mehr Autowerkstätten, Tankstellen, Motels und Restaurants an der Route 66 wie Pilze aus dem Boden schossen. Besuchen Sie die historische Altstadt, wo die Villa of Albuquerque 1706 gegründet wurde! Halten Sie am Indian Pueblo Cultural Center und entdecken Sie Kunst und Handwerk aus New Mexico’s 19 Pueblos. Ganzjährig finden Indianertänze jeweils am Wochenende statt. Im nahen Petroglyph National Monument hinterließen in Tausenden von Jahren Jagdpartien etwa 17.000 Petroglyphen an einer dramatischen Lavafelsböschung.
Übernachtung: Best Western PLUS Rio Grande
14.Tag Albuquerque - Gallup ca. 272km
Westlich von Albuquerque fuhren die Reisenden auf der Route 66 zwischen Felsklippen und durch eine rote Mesa-Landschaft wie durch die Kulisse eines Westernfilms. Über Laguna und Ácoma Pueblo wandt sich der zweispurige Highway zur Budville Trading Company. Sie wurde im Jahr 1928 erbaut. Bud Rice und seine Frau besaßen hier eine der besten Autowerkstätten im ganzen Südwesten. Hier gab es für die Autofahrer Wasser, einen Reifen-Check und kleinere Reparaturen. Und in der Villa de Cubero, erbaut von einer Familie indianischer Händler im Jahr 1937, gab es einen Gasthof, in dem man auch übernachten oder sogar noch länger verweilen konnte. Hier, weit entfernt vom Wasser, schrieb Ernest Hemingway große Teile von "Der alte Mann und das Meer", und Lucille Ball verbrachte hier einige Zeit während ihrer Scheidung von Desi Arnaz. Ein weiterer Höhepunkt ist Ácoma Sky City, die älteste kontinuierlich bewohnte Siedlung der Vereinigten Staaten. Sky City liegt auf einer Mesa 357 Fuß über der umgebenden Talebene. Bis in unsere Zeit kann man nach Ácoma nur über einen steilen Fußpfad gelangen, und die Stadt ist eine der Bestbefestigsten der Geschichte. Die Krone von Ácoma ist die Mission San Esteban Del Rey mit einer der schönsten und architekturhistorisch bedeutsamsten Inneneinrichtung aller katholischen Missionen in Nordamerika. Fahren Sie auf der "Route 66" durch die Eisenbahn- und Uranbergbaustadt Grants, und genießen Sie auf der Santa Fe Avenue die "Southwestern Art Deco"-Atmosphäre. Das heutige Ziel heißt Gallup. Die zahlreichen Läden, Gallerien und Geschäfte in der Stadt verschmelzen zu einer einzigartigen Mischung ursprünglicher amerikanischer Kultur mit indianischem und spanischem Kunsthandwerk in reicher Vielfalt. Die größte Konzentration interessanter Architektur der Jahrhundertwende findet sich entlang der Route 66. Versäumen Sie nicht, das Gallup Cultural Center zu besuchen, das aus der Ceremonial Gallery, dem Storyteller Museum, einem Visitor Center und dem Kiva Cinema besteht, oder den Red Rock State Park in der Nähe. Dessen Museum zeigt einen guten Überblick über die verschiedenen Indianerkulturen der Gegend um Gallup.
Übernachtung: Historic El Rancho Hotel
15.Tag Gallup - Holbrook ca. 192km
Auf der ganzen Welt gibt es keinen zweiten Wald wie den Petrified Forest. Riesige versteinerte Baumstämme liegen in dieser 93.533 ha weiten Landschaft, einzigartig erhalten ("petrified") durch ein glückliches Zusammenspiel von Zeit, Klima, Chemie und dem richtigen Ort. Im Park befinden sich auch die vielfarbigen Badlands der Chincle Formation, besser bekannt als "Painted Desert". Am späten Nachmittag erreichen Sie Holbrook, wo das Gerichtsgebäude von 1898, heute im National Register of Historic Places eingetragen, der Mittelpunkt der Stadt ist.
Übernachtung: Best Western Arizonian Inn
16.Tag Holbrook - Flagstaff ca. 144km
Stellen Sie sich einen gigantischen Meteor vor von mehreren hunderttausend Tonnen Gewicht, der mit fast 40.000 Meilen pro Stunde auf die Erde kracht! Im Meteor Crater können Sie das Ergebnis dieses Einschlages sehen, eine klaffende Schlucht 550 Fuss tief und über 4.000 Fuss im Durchmesser. Ausstellungen, Filme und Vorführungen lassen auf anschauliche Weise dieses einzigartige Ereignis wieder lebendig werden. Schauen Sie sich an, wo die Astronauten trainiert wurden, indem sie eine Führung entlang des Kraterrandes mitmachen! An Flagstaff's Route 66 liegen viele sog. "Mom and Pop" Restaurants, Cafes, Rasthäuser, Autohöfe und auch einige ungewöhnliche Attraktionen. Darunter der Museum Club, Flagstaff's offizielle Route 66 Raststätte. In über fünfzig Jahren hat dieses legendäre Wahrzeichen von Flagstaff so berühmte Gäste gesehen wie die Countrymusic-Legenden Willie Nelson und Waylon Jennings.
Übernachtung: Best Western PLUS Pony Soldier
17.Tag Flagstaff - Grand Canyon NP - Flagstaff ca. 320km
Verlassen Sie Flagstaff auf dem Highway 89 nach Norden über Sunset Crater Volcano und fahren Sie hinab auf die weite Ebene der Navajo Reservation. An den Verkaufsständen unterwegs können Sie eine interessante Mischung historischer und authentischer Kunst- und Handwerksgegenstände der Indianer bewundern. An der Kreuzung der Highways 89 und 64 fahren Sie nach Westen auf der 64 zum Grand Canyon Nationalpark. Ihr erster Halt im Canyon wird Desert View Overlook sein, wo man einen stattlichen Aussichtsturm besteigen kann und unvergleichliche Ausblicke auf den einzigartigen Grand Canyon genießt. Der Canyon bietet zahlreiche weitere Aussichtspunkte. In Grand Canyon Village besuchen Sie die historischen Bright Angel und El Tovar Lodges und das Hopi House, ein National Historic Gebäude. Fahren Sie zurück nach Flagstaff auf dem landschaftlich besonders beeindruckenden Highway 180 und erfreuen Sie sich an der Schönheit der Pinien- und Espenwälder!
Übernachtung: Best Western PLUS Pony Soldier
18.Tag Flagstaff - Kingman ca. 272km
Auf der I-40 West kommen Sie zunächst nach Williams, das sich viele seiner originalen Route 66 -Läden erhalten hat. Fahren Sie weiter auf der I-40 bis Ash Fork und dort am Exit Crookton Road ab. Nun folgt das längste Teilstück (150 Meilen/240km) der originalen Route 66. Fahren Sie auf der old Route 66 bis nach Seligman, der Heimat des Sno-Cap Drive-in, ein ursprüngliches Fast-food und Eiscafe von 1950. Danach geht es weiter zu den Grand Canyon Caverns, eine der größten Höhlen in den Vereinigten Staaten. Die malerische Straße windet sich danach durch eine ganze Reihe kleiner Städtchen wie Hackberry, Valentine, Truxton und Peach Springs, wo die Zeit in den 50er oder 60er Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Hinter Valle Vista, der jüngsten Gemeinde an der old Route 66, befahren Sie eine sieben-Meilen-Kurve, die längste durchgehende Kurve, die es auf irgendeinem U.S. Highway gibt. Der nächste Halt ist Kingman, "Heart of Historic Route 66." In Kingman können Sie das neueröffnete Powerhouse Route 66 Museum besuchen.
Übernachtung: Best Western PLUS King´s Inn
19.Tag Kingman - Barstow ca. 416km
Rechnen Sie mit starkem Gefälle und engen Kurven (sehr beliebt bei Motorradfahrern!) für den Rest dieses längsten Abschnittes der alten Route 66 zwischen Chicago and Los Angeles. Zunächst kommen Sie nach Oatman. Oatman, eine alte Geisterstadt, wurde bekannt als Flitterwochennest von Clark Gable and Carol Lombard. Verlassen Sie die Stadt nach Westen und drehen Sie dann nach Süden zu den Topock-Golden Shores und verbringen Sie einige Zeit in Needles am Colorado River - die Stadt besitzt einige historische Gebäude. Danach kommen Sie zum Ende der Route 66 und gelangen wieder auf die I-40. Nach wenigen Meilen auf der Interstate führt sie der Hwy 95-Exit wieder zurück auf die Route 66. Für viele Route 66-Liebhaber ist der Abschnitt durch die Mojave Desert nichts anderes als einsames Ödland. Aber was man heute als Leere wahrnimmt, ist oftmals der Ort einer einst blühenden Stadt. Obwohl die meisten Orte entlang des National Trails Highway klein sind und vieles verschwunden ist, gibt es immer noch jede Menge Historisches zu entdecken. Barstow ist eine Stadt, die stolz ist auf ihr Erbe. Es gibt noch viel mehr von der alten Route 66 in Barstow zu sehen. Das berühmte El Rancho Motel, aus Eisenbahnschwellen der stillgelegten Tonopah & Tidewater Rail Road erbaut, und das El Rancho Cafe sind Wahrzeichen der Mother Road. Und wer kennt nicht das Route 66 Motel auf der Main Street (Route 66)?
Übernachtung: Qualitiy Inn on Historic Route 66
20.Tag Barstow - Santa Monica ca. 224km
Hinter Barstow kommen Sie nach Lenwood, einer weiteren Route 66-Stadt am National Old Trails Highway. Der alte Highway verläßt Barstow und die Interstate 40 und folgt dem Mojave River durch die Städtchen Lenwood, Hodge, Helendale, und Oro Grande, und erreicht bei Victorville wieder die Interstate. Entlang der Strecke sieht man Schatten der alten Mother Road wie z.B. die Ruinen eines alten Geschäftes zwischen Hodge and Helendale. Hinter Oro Grande überquert die Route 66 den Mojave River auf einer großen alten Stahlträgerbrücke, auch ein Relikt der alten Route aus dem Jahr 1930. Gleich nach der Brücke kommen Sie nach Victorville, eine Stadt, die ihren Anfang dem Zementboom der Jahrhundertwende verdankt. Während der Glanzzeit der Route 66 besaß Victorville solch eine Westernatmosphäre, dass viele alte Hollywood B-Western hier in der Umgebung gedreht wurden. Das Summit Inn am Cajon Pass ist ein weiteres Wahrzeichen der Route 66. Seit 1952 werden hier Reisende bewirtet, die eine willkommene Pause vor oder nach dem tückischen Pass genießen. Auch am Foothills Boulevard sieht man noch einiges der alten Route 66. Fahren Sie langsam und halten Sie Ausschau nach Relikten der alten Straße, die sich zwischen neueren Gebäuden verbergen! Es stehen noch einige alte Motels und Cafes entlang der Strecke in San Bernardino, Rialto und Fontana. Von der Figueroa Street über den Sunset Boulevard bis zum Santa Monica Boulevard folgen Sie dem letzten Teilstück der Route 66 bis an den Pazifischen Ozean. Der Santa Monica Boulevard führt durch Hollywood, West Hollywood und Beverly Hills, und schließlich endet die Route 66 in Santa Monica am Palisades Park und dem berühmten Santa Monica Pier.
Übernachtung: Hotel Carmel by the Sea
21.Tag Santa Monica
Schauen Sie sich heute und morgen die Sehenswürdigkeiten von Los Angeles an!
Übernachtung: Hotel Carmel by the Sea
22.Tag Santa Monica - LAX-Los Angeles International Airport ca. 16km
Abreise oder Verlängerung
Inkludiert:
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- Unterkünfte in mittlerer Hotelkategorie in touristisch guter Lage, teilweise in Nationalparks, alle Zimmer mit Bad/WC, TV, Telefon und Klimaanlage (vorbehaltlich Verfügbarkeit)
- Für Fahrer zwischen 21 und 25 Jahren ist vor Ort eine Zusatzversicherung abzuschließen (ca. 25$/Tag). Sobald mehrere Fahrer zwischen 21 und 25 Jahre sind, empfehlen wir unseren Tarif „SIP under 25"
- Infopaket: ausführliches deutschsprachiges Tourbuch
Nicht Inkludiert:
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- sämtliche Mahlzeiten, Benzin und Straßenbenutzungsgebühren, Nationalparkeintritte, Parkgebühren, Anreise, Fährüberfahrten, Trinkgelder, fakultative Ausflüge, Gepäckservice, Flughafentransfers
- Für die Fluganreise unterbreiten wir Ihnen gerne tagesaktuelle Flugangebote!
Zusätzliche Informationen:
Bei dieser Reise nicht im Preis inkludiert:
Einweggebühr für Mietwagen von Chicago nach Santa Monica