Information

Einstellung/Unterbringung
Bitte bedenken Sie, dass Sie auf einer Ranch oder bei einem „Special Adventure“ nicht wie in einem Hotel untergebracht sind - und das macht ja gerade dem Charme dieser Urlaubsart aus! Hier entspricht fast nie ein Zimmer dem anderen, keine Zimmereinrichtung gleicht der anderen. Bettenaufteilung, mal mit, mal ohne Badezimmer (oft sind Sie ja bei einer Famile zu Gast und teilen dort die vorhandenen Badezimmer), Größe und Lage der Zimmer, all das kann von der Größe Ihrer Gruppe und vom Zeitpunkt ihrer Buchung abhängen - und von den geplanten Aktivitäten. Manchmal wird ja sogar im Zelt übernachtet. Bei einem solchen Urlaub sollte man flexibel sein - und bedenken, dass die Aktivitäten und das Erlebnis im Mittelpunkt stehen, nicht die Unterkunft.

Transfers
Je nach Ranch ist ein Transfer oftmals im Reisepreis eingeschlossen oder zusätzlich über die Ranch buchbar. Ein solcher Transfer muss IMMER vorgebucht werden (dazu ist Ihre Fluginformation notwendig) und (wenn nicht gebührenfrei) direkt vor Ort bezahlt werden. Alle Angaben zu den Kosten sind „Ca. Kosten“ und ohne Gewähr. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Transferkosten verantwortlich sind, sollten Sie plötzlich Ihre Meinung ändern und diesen Transfer nicht in Anspruch nehmen, ohne ihn rechtzeitig abzusagen. Bitte beachten Sie außerdem - auch wenn die Ranch einen Transfer anbietet, so muß dieser jedoch zu humanen Zeiten stattfinden. An- oder Abreisen sehr früh am Morgen bzw. spät am Abend sind des öfteren nicht möglich (dabei ist außerdem die Länge der Anfahrtsstrecke wichtig!) - und es wird eine zusätzliche Übernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafens notwendig (nicht im Preis eingeschlossen).

Oftmals ist auch ein Transfer möglich, der nicht von der Ranch direkt angeboten wird, sondern über einen privaten Shuttle Service (wie z.B. bei der Aspen Canyon Ranch, der Spanish Springs Ranch oder bei den Moab Adventures). Auch hier sind alle Angaben ohne Gewähr. Wir machen bei Bedarf die notwendigen Reservierungen, es ist jedoch nur als zusätzlicher Kundenservice gedacht, da eine Vorbestellung von Europa aus oftmals umständlich und schwierig wäre. Wir übernehmen aber keine Garantie zur Durchführung dieser Transfers.

Bitte beachten Sie, dass diese Transfers oftmals per Kreditkarte vorbezahlt werden müssen (hierzu benötigen wir Ihre Kreditkartennummer, Verfalldatum der Kreditkarte und den Namen des Kontoinhabers.). Einige der Transfers kann man wiederum nur mit Bargeld bezahlen, bitte stellen Sie sich darauf entsprechend ein.

Wenn Sie einen Ranch Transfer vorbestellt haben, werden Sie oftmals schon von einer Person mit Ihrem Namensschild und dem Namen der Ranch oder einem Marlboro Reisen Schild an der Gepäckausgabe empfangen. Dabei ist Ihre Kontaktperson oft im „Cowboy Stil“ gekleidet und daher leicht zu erkennen! Sollten Sie aber trotzdem Schwierigkeiten haben, so melden Sie sich umgehend telefonisch bei der Ranch. Bei einem Transfer, der nicht direkt von der Ranch durchgeführt wird, läuft es oftmals ähnlich ab (nur holt Sie dann nicht unbedingt ein „Cowboy“ oder ein „Cowgirl“ ab), achten Sie schon in der Gepäckausgabe auf Ihr Namensschild - sollte dies nicht der Fall sein, so folgen Sie den Hinweisschildern zum „Ground Transportation“. Oftmals ist auch ganz in der Nähe der Gepäckausgabe ein „Ground Transportation Desk“, fragen Sie dort nach Ihrem Transportation Service (z.B. in Denver nach dem „Home James“ Transportation Service oder in Reno nach dem „Honey Lane Express“). Und oft befindet sich auch gleich an der Gepäckausgabe ein „Courtesy Phone“, d.h. ein Telefon, das Sie direkt mit Ihrem Transportation Service verbindet.

Sollten Sie schon vor der Anreise zur Ranch ein paar Tage in den USA verweilen, so ist es eine gute Idee, wenn Sie sich schon am Vortag Ihrer Anreise dort kurz telefonisch melden, um den letzten Stand der Information zu erhalten.

Working Ranches
Bitte beachten Sie, dass das Programm von der anfallenden Arbeit abhängig ist (dies kann je nach Jahreszeit viel oder wenig sein!). Da kann es leicht vorkommen, dass Sie schon mit den Hühnern aus Ihrem Bett oder Schlafsack klettern und noch vor dem Sonnenaufgang Ihren ersten Cowboykaffee schlürfen. Dann heißt es mit Anfassen, bis die Arbeit getan ist. Es kann schon vorkommen, dass Sie erst am späten Abend ins Camp zurückkehren. Erwarten Sie bitte auch keine organisierte Unterhaltung am Lagerfeuer. Aber es ist immer noch Zeit, den Cowboys beim Geschichtenerzählen oder beim Singen einer Westernballade zuzuhören. Der Aufenthalt auf einer Working Ranch ist kein Resort-Urlaub ­ aber ein Erlebnis, das für immer einen ganz besonderen Platz in Ihren Erinnerungen haben wird.
Guest Ranches & Guest Ranch Resorts. Hier wird mehr Wert auf Unterhaltung, Entspannung und Abwechslung gelegt, allerdings sollten Sie nie vergessen, dass Sie auch dort trotz allem in einer Familie zu Gast sind. Erwarten Sie keinen Aufenthalt im Hilton Hotel, aber die herzliche Gastfreundschaft des „Old West“, eine Reiseform, die Sie sonst nirgendwo finden. Guest Ranch Resorts bieten ein ausgewogenes Programm an Aktivitäten, oftmals stehen auch ein Whirlpool oder ein Swimmingpool zur Verfügung.

Alkohol
Die meisten Ranches haben nichts dagegen, wenn Sie am Abend zur Entspannung ein Glas Bier oder Wein trinken (achten Sie darauf, das Glasflaschen oft nicht erlaubt sind). Allerdings sollten Sie dies erst tun, wenn die Aktivitäten des Tages vorbei sind, Alkohol und Pferde sind keine gute Kombination, sie brauchen einen klaren Kopf beim Reiten oder beim Umgang mit den Tieren. Ab und zu sieht man es lieber, wenn Sie Ihr Bier oder Ihren Wein auf Ihrem Zimmer trinken (besonders, wenn Kinder anwesend sind). Fragen Sie nach den jeweiligen Regeln, wir können Sie in dieser Travel Information nicht überall aufführen. Dort, wo es alkoholische Getränke zu kaufen gibt, darf oft kein Alkohol von außen mitgebracht werden (per Gesetz so geregelt).

Ausrüstung
Wir haben versucht, eine Packliste zusammenzustellen. Natürlich sind das nur Anregungen, die endgültige Endscheidung liegt bei Ihnen und Ihren jeweiligen Bedürfnissen. Immer sollten Sie lange Hosen zum Reiten dabei haben (am besten Jeans mit einer Seitennaht) und natürlich feste Schuhe oder Stiefel mit Hacken (zum Reiten eine Voraussetzung). Lederhandschuhe (fürs Reiten), Hemden mit langen Ärmeln (zum Schutz vor Sonne), T-Shirts, Shorts, Pullover oder warme Jacke für kühle Abende, Badezeug, Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe, einen (Cowboy)Hut oder Baseball Cap als Sonnenschutz, Sonnenmilch, Lippenbalsam, eine warme Jacke, Sonnenbrille, Regenschutz. Wo angebracht, auch einen Schlafsack und ein paar Handtücher. Persönliche Körperpflegeartikel. Auch sollten Sie eine Taschenlampe dabei haben, denken Sie aber bitte an Ersatzbatterien, z.B. die eckigen 12 Volt Batterien gibt es in den Staaten nicht zu kaufen. Denken Sie auch an Medikamente, eine kleine Erste Hilfe Ausrüstung wäre angebracht (Kopfschmerztabletten etc.), da Sie sich oftmals ziemlich weit weg vom nächsten Supermarkt befinden.

Flüssigkeit
Bezüglich der Trockenheit sprechen, welche übrigens dazu beiträgt, dass wir die Hitze trotz hoher Temperaturen noch als angenehm empfinden, gilt es folgendes zu beachten: Bitte gewöhnen Sie sich ganz schnell an, täglich mindestens 6-8 Gläser Wasser zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust, der Ihnen vielleicht gar nicht bewußt wird, auszugleichen. Dieser ist nur mit Wasser zu ersetzen, alle anderen Getränke wirken nur zusätzlich als Durstlöscher. Tragen Sie also immer genügend Wasser mit sich, auch wenn Sie nur einen kleinen Spaziergang unternehmen wollen. Der Wasserverlust im Körper führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindelgefühl ­ und all dies läßt sich durch Wassertrinken ohne weiteres vermeiden. Sie brauchen dazu keine teuren Wasserflaschen zu kaufen, in jedem Supermarkt können Sie sich handliche Plastikwasserflaschen besorgen, oft sogar mit einem praktischen Mundstück. Und keine Angst, sie können überall dem Wasser aus dem Wasserhahn vertrauen, d.h. S50ie können Ihre Wasserflasche ruhig wieder auffüllen. Achtung: fast alle käuflichen Wasser sind „stille Wasser“, kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist nur selten aufzutreiben.

Rauchen
Bitte beachten Sie, dass das Rauchen auf den Ranches oft eingeschränkt ist. Erkundigen Sie sich zu Beginn nach den entsprechenden Regeln. Als allgemeine Einschränkung gilt: Auf den Zimmern und in den Gebäuden darf meistens nicht geraucht werden, auch nicht während des Reitens oder anderer Aktivitäten. Diese strengen Regeln haben oft einen ganz triftigen Grund: Sie befinden sich im Westen der USA, wo lange, trockene Sommer ohne Regen eine große Brandgefahr darstellen. Wie schnell kann eine Unaufmerksamkeit eine ganze Landschaft vernichten. Fragen Sie also immer nach einem Aschenbecher und werfen Sie nie eine Zigarettenkippe arglos weg.

Trinkgelder
Bitte beachten Sie bei den jeweiligen Angeboten die Hinweise auf das „Trinkgeld“. Es ist eigentlich eine falsche Bezeichnung: „Service-Geld“ wäre besser! Dienstleistungen werden in den Staaten niedrig bezahlt und der erwartete „Tip“ von 10-15% des Preises gehört praktisch zum Gehalt. Viele der Anbieter bestehen auf diesem „Service-Geld“, und in diesen Fällen haben wir es schon in den Reisepreis mit eingerechnet. Bei den übrigen Angeboten (jeweils im Katalog angegeben) wird es Ihnen überlassen, dieses "Service-Geld" vor Ort zu bezahlen. Sie bezahlen am Ende des Aufenthaltes Ihren „Tip“ in einer Summe, und diese wird dann unter den Mitarbeitern (vom Koch über das Zimmermädchen bis zum Cowboy ) aufgeteilt. Es liegt natürlich ganz bei Ihnen, aber wenn Sie zufrieden waren, sollten Sie dieser amerikanischen Sitte folgen. Als ungefähre Regel kann für die Ranches gelten, dass Sie bei einer Woche Ranchurlaub ca. US-$ 70 – US-$ 100 „Tip“ an der Rezeption hinterlassen.

Verhalten
Dort, wo ein Swimmingpool, Whirlpool oder eine Sauna vorhanden ist, gilt: Bitte immer nur im Badezeug benutzen. FKK ist in den Staaten bis auf wenige Ausnahmen nicht erlaubt, und wird, z.B. am Badestrand, mit Strafe belegt.

Haftungsauschluss
Vor der Teilnahme an Aktivitäten wie Reiten, Mountainbiking, Rafting etc. müssen alle Teilnehmer vor Ort einen Haftungsausschluß für den jeweiligen Veranstalter/Ranch unterschreiben. Sorgen Sie deshalb bitte durch eine eigene Unfall- bzw. Krankenversicherung für den Fall der Fälle selbst vor.

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